Pastoralkonzept St.Walburgis

"Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium" (Mk 16,15) - unter diesem Leitwort steht das Pastoralkonzept der Walburgisgemeinde, das der Pfarrgemeinderat im Zuge der anstehenden pastoralen Umstrukturierungen in den vergangenen Monaten erarbeitet und im Rahmen seiner Sitzung am 27. August 2009 verabschiedet hat. Folgend möchten wir Ihnen die Schwerpunktsetzungen und Zielbeschreibungen des Pastoralkonzeptes näher vorstellen. Eine Steuergruppe aus Vertretern von PGR und KV ist mit der Weiterentwicklung des Konzeptes und der Begleitung des Profilbildungsprozesses beauftragt:

   

Gemeindepastoral ist missionarische Pastoral

Unsere Gemeinde richtet sich in einem besonderen und verstärkten Maß an Außen- und der Gemeinde bzw. der Kirche Fernstehende. Für unsere Gemeinde bedeutet dies zunächst eine Verstärkung gestufter pastoraler Angebote im Sinne von Glaubens- und Gottesdienst, die von niederschwelligen spirituellen Veranstaltungen (z.B. Nacht der offenen Kirche, Mini-Andacht) ausgehen und mit Glauben und Gemeinde vertraut machen sollen. Neben der deutlichen Sicherung des bestehenden pastoralen Angebotes wollen wir auch neue Gottesdienstformen und Angebote initiieren. Hierzu gehören u.a. Trauergottesdienste und neue Angebote in der Tageszeitenliturgie (Stundengebete) aber auch eine neue Glaubensgesprächsreihe, die sich – neben bestehenden und beizubehaltenden Kreisen (z.B. Exerzitien im Alltag, Glaubensgepräche) – vor allem mit Grundfragen des Glaubens auseinandersetzen soll.

Einen besonderen Blick richten wir auf die Sakramentenpastoral unserer Gemeinde. Ausgehend von dem Sakrament der Taufe (AK Taufpastoral) sollen auch neue Ansätze und konkreter Handlungsbedarf in der weiteren Sakramentenvorbereitung (Erstkommunion, Firmung) wahr- und in Angriff genommen werden. Ein Ziel besteht hier in der Bereitstellung eines grundlegenden Angebotes an Basisinformationen zu den einzelnen Sakramenten. Wir sehen die deutlichen Notwendigkeit einer vertiefenden Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern in der Zeit zwischen Erstkommunion und Firmung.

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Info: Gesamtpastoralverbund Menden

Das Erzbistum Paderborn hat sich – ausgehend von den immer weniger zur Verfügung stehenden Priestern und in Anbetracht der zu erwartenden demographischen Entwicklung – dazu entschlossen, die bislang bestehenden Pastoralverbünde zu überplanen. Bis zum Jahr 2025 wird so in Menden beispielsweise die Zahl der Einwohner um etwa zwölf Prozent zurückgehen. Bei derzeit 33.475 Katholiken bedeutet dies einen Rückgang um etwa 4.000 Katholiken (zum Vergleich: St. Walburgis zählt z. Zt. 5.400 Katholiken).

Die Planungen des Erzbistum Paderborn sehen für die Stadt Menden zukünftig nur noch einen großen Pastoralverbund Menden vor. Für alle Gemeinden wird es dann ein gemeinsames Pastoralteam aus Priestern und GemeindereferentInnen geben, das die seelsorgliche Betreuung der Gemeinden übernimmt. Die Pastoralteams und Pfarrgemeinderäte der zur Zeit existierenden vier Pastoralverbünde Mendens sind aufgerufen, sich Gedanken über die zukünftige Arbeit vor Ort und im Pastoralverbund zu machen und entsprechende Pastoralkonzepte vorzulegen.

Grundlage für die konzeptionelle Entwicklung ist das pastorale Arbeitsprogramm „Perspektive 2014“, das Erzbischof Hans-Josef Becker im Jahr 2004 vorgestellt hat und in dem er alle Gemeinden und Pastoralverbünde im Erzbistum Paderborn mit der Entwicklung von Pastoralkonzepten beauftragt.

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